Herzlich Willkommen zu dieser Folge Niko und Felix. Heute sitzen wir hier um 18 Uhr am Abend, direkt am Tag der Midterms. Wir werden, wenn wir diese Folge morgen in der Früh veröffentlichen, schon mehr wissen zu den Wahlergebnissen. Aber heute sitzen wir jetzt mal da und analysieren, wie die Ausgangslage in den USA ist. Lieber Felix, magst du rein starten? Danke Niko. Ich habe mich extra schick gemacht. Ich trage eine rote Krawatte, aber um das auszugleichen auch ein blaues Hemd. Mein Laptop ist außerdem auf der Schoß statt einer Tageszeitung. Das hat den Hintergrund, dass wir eventuell auch noch Umfragemärkte befragen werden, um unsere Aussagen quantifizierbar zu unterstützen.
US-Midterms - Was sich für Trump und Europa entscheidet
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Niko Hutter und Felix Geyer diskutieren, wie andere Mehrheiten im US-Kongress Trumps Spielraum bei Budget, Gesetzen und Personal verändern könnten. Es geht um Wahlkampfgeld, politische Mobilisierung und Europas Verantwortung für die eigene Sicherheit. Aufgenommen am Abend des 3. November 2026, vor den ersten Wahlergebnissen.
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Liebe Gäste,
diese Folge haben Felix und ich am Abend des Wahltags aufgenommen, bevor die ersten Wahllokale in den USA geschlossen haben. Wenn ihr sie hört, kommen gerade die ersten Ergebnisse der Midterms heraus. Genau deshalb wollten wir die Ausgangslage festhalten: Was steht zur Wahl, was ist realistisch, und was würde ein Machtwechsel im Kongress tatsächlich ändern?
Wir erklären, wie Repräsentantenhaus, Senat und Gouverneurswahlen zusammenspielen, warum die Republikaner in der Defensive sind und warum selbst Staaten wackeln, die lange als sicher galten. Dabei werfen wir auch einen Blick auf die Prediction markets (was natürlich keine Umfragen sind).
Drei Punkte waren mir besonders wichtig. Erstens: Eine demokratische Mehrheit im Kongress entmachtet Donald Trump nicht. Er bleibt Präsident und behält die Exekutive, müsste aber bei Budget, Postenbesetzungen und Gesetzen verhandeln. Zweitens: Das Geld im US-Wahlkampf, vor allem über Super PACs, verändert, wie Wahlkämpfe geführt werden, und wirft die Frage auf, wie demokratisch das noch ist. Felix und ich sind uns dabei nicht in allem einig. Drittens: Für Europa ist die Botschaft unabhängig vom Ergebnis unbequem. Die Zeit, in der wir uns auf die USA verlassen konnten, ist vorbei.
Dazu kommen ein Blick auf 2028, auf die Flügel der beiden Parteien und auf die Frage, ob die amerikanische Demokratie wirklich lebendiger ist als unsere oder nur lauter.
Schaut, was die Nacht gebracht hat, und sagt uns, ob wir mit unseren Einschätzungen richtig lagen.
Euer Niko
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Kapitel:
00:00:00 Wahltag in den USA: Die Ausgangslage am Abend 00:02:15 Was gewählt wird: Repräsentantenhaus, Senat, Gouverneure 00:05:11 Amtsenthebung: Was dafür nötig wäre 00:05:50 Prognosen: Wie wahrscheinlich ist ein Machtwechsel? 00:09:14 Texas und Co: Wo die Republikaner um Staaten kämpfen 00:10:30 Super PACs: Wahlkampfgeld und harte Bandagen 00:24:28 Demokratische Mehrheit: Budget, Filibuster, Personalbesetzung 00:29:44 Außenpolitik: Was sich für Europa ändert 00:32:16 Blick auf 2028 und die Parteiflügel der USA 00:41:00 Ist die US-Demokratie lebendiger? Spenden und Polarisierung
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- 0:00Wahltag in den USA: Die Ausgangslage am Abend
- 2:15Was gewählt wird: Repräsentantenhaus, Senat, Gouverneure
- 5:11Amtsenthebung: Was dafür nötig wäre
- 5:50Prognosen: Wie wahrscheinlich ist ein Machtwechsel?
- 9:14Texas und Co: Wo die Republikaner um Staaten kämpfen
- 10:30Super PACs: Wahlkampfgeld und harte Bandagen
- 24:28Demokratische Mehrheit: Budget, Filibuster, Personalbesetzung
- 29:44Außenpolitik: Was sich für Europa ändert
- 32:16Blick auf 2028 und die Parteiflügel der USA
- 41:00Ist die US-Demokratie lebendiger? Spenden und Polarisierung
Das Gespräch zum Lesen.
Automatisches, noch nicht redaktionell korrigiertes Transkript. Namen und einzelne Wörter können fehlerhaft sein. Die Zeitlinks führen ungefähr an die jeweilige Stelle.
Und bevor wir in diese ganzen Themen hinein starten, sei mir noch eine Einschaltung in eigener Sache sozusagen vergönnt. Man kann uns jetzt nämlich nicht nur auf Spotify, Apple, YouTube und allen gängigen Podcast-Plattformen hören. Man kann uns auch auf unserer eigenen Website mittlerweile lesen. Das ist richtig. Also wem das Zuhören zu anstrengend ist, der kann ab jetzt auf sosindwir.at auch kurze Zusammenfassungen unserer Episoden finden.
Der kann dort auch Meinungsartikel zu den Themen finden. Der kann dort auch ausgelabertete Hot-Ticks zu den Folgen finden. Es gibt eine Suchmaschine, wo man alle Folgen auf Themen untersuchen kann. Ja. Ihr könnt euch auch fragen, wann hat der Felix das letzte Mal was Spiciest zum Pensionssystem gesagt. Und dann wird euch diese KI-powerte Suchmaschine da drinnen genau die Folgen dazu zeigen und genau die Punkte in den Episoden einfach zum Nachhören. So, dass man mich bei der nächsten inhaltlichen Diskussion noch leichter scharmat setzen kann.
Aber nicht voll aus. Starten wir in das Thema. Heute ist der 3. November. Heute in der Nacht finden die Midterms in Amerika statt. Also die Wahllokale sind schon offen. Die ersten Wahllokale werden zum Mitternacht circa zumachen. Und es geht dann über die Nacht entlang bis in die Früh hinein. Und in der Früh werden dann die letzten Wahllokale zu sein. Heißt, wenn man dann so 6, 7 in der Früh hat, werden dann die ersten Einschätzungen, Ergebnisse kommen. Und im Laufe des Vormittags wird sich dann ein recht klares Bild abzeichnen, wie die Mithamselections im Repräsentantenhaus, im Senat und die Gouverneurswahlen halbwegs ausgegangen sind.
Wem das alles zu kompliziert ist, der kann auch auf so sind wir.at dazu einen Artikel lesen, der heißt Amerikanische Wahlen für Dummies. Wer nicht lesen möchte und lieber zuhört, dem werden wir es an dieser Stelle trotzdem erklären. Also Nico, du hast jetzt schon gesagt, zwei Dinge werden hauptsächlich gewählt. Das sind zum einen das Repräsentantenhaus und zum anderen das Senat, aber nicht nur. Richtig. Es werden auch gewählt diverse Gouverneure, also Gouverneursitze. Aus 66 Bundesstaaten. Ganz genau. Und auch die sind sehr umkämpft.
Insgesamt kann man aber ganz klar sagen, wenn man sich das aktuelle Bild anschaut, die Republikaner, also die Partei von Donald Trump, sind aktuell in einem massiven Abwehrkampf gegen die Demokraten und gegen die massiv schlechte Stimmung, die gegen Donald Trump und seine Regierung herrscht. Genau. Und für den komplett ungebildeten Amerika-Interessierten oder Politik-Interessierten, so wie ich es bin, dem sei gesagt an dieser Stelle, eben das Repräsentantenhaus wird alle zwei Jahre gewählt. Das heißt, diese Repräsentanten werden gewählt einmal parallel zur Präsidentschaftswahl.
Genau. Und einmal sozusagen zur Amtsmitte. Daher sind diese Midterms, ich finde Midterms ist daher ein bisschen ein euphemistischer Begriff, weil für mich hat das immer so geklungen wie, das ist so, wie wir in Niederösterreich Halbzeitbilanz machen und dann stellt sich die Landeshauptfrau hin und präsentiert, was sie in den letzten zweieinhalb Jahren alles weitergeführt hat. Für den Präsidenten ist es aber genau das in den USA, muss man sagen. Es ist eine Halbzeitbilanz, wo der Wähler sagen kann, wir finden das gut oder wir finden das schlecht. Allerdings mit tatsächlichen Folgen.
Richtig. Während bei uns dann alle fünf Jahre, um bei dieser Analogie zu bleiben, der Landtag neu gewählt werden würde, ändern sich hier eben die Repräsentanten und eben auch ein Teil des Senates. Und das kann jetzt, im Extremfall könnte es auch dazu führen, dass der Präsident so viel Rückhalt verliert, dass er aus seinem Amt heraus gewählt werden könnte. Klammer auf, das ist ein ganz unwahrscheinliches Szenario. Das werden wir vermutlich nicht sehen. Das gab es kaum bis nie. Du redest von einem Amtsenthebungsverfahren. Nur zum Verständnis, ein Amtsenthebungsverfahren.
Erstens mal, du musst einen Grund dafür haben, einen ausreichenden. Den kannst du natürlich theoretisch finden. Da brauchst du zur Eröffnung eine Mehrheit im Repräsentantenhaus und du brauchst 66 Sitze im Senat. Der Senat hat 100 Sitze zur Information. Das heißt zwei Drittel im Senat. Genau. Also um ganz kurz hervorzustreichen, dass die Mehrheit der Republikaner im Repräsentantenhaus Putsch sein wird nach dieser Wahl. Davon können wir ausgehen. Ist höchstwahrscheinlich. Wir haben ja vorher nachgeschaut. Cook Political Report, eines der bekannten Analyseportale für das, beziehungsweise das Wall Street Journal.
Oder auch neuere Plattformen wie Polymarket, wo ja live gewettet wird auf das ganze Schätzen. Das ist eine ca. 94 bis 95 Prozent Wahrscheinlichkeit, dass das Repräsentantenhaus an die Demokraten fallen wird. Die haben dort jetzt schon die Republikaner eine ganz knappe Mehrheit, weshalb es auch nicht viel braucht, damit diese Sitze zu ihnen rüber wandern. Genau. Und das andere Thema ist der Senat. Bei dem sind wir aktuell auch, ist es höchstwahrscheinlich, dass er an die Demokraten fallen wird.
Ja, als wir nachgeschaut haben, eben bei Polymarket. Polymarket, das ist ja. 75 Prozent, ja. Da ist die Situation so, du hast das eh schon erwähnt, es wird immer ein Drittel des Senats gewählt. Weil grundsätzlich funktioniert das so, ein Senator, eine Senatorin ist sechs Jahre lang im Amt. Das ist bewusst so gewählt, längere Perioden. Es gibt pro Staat, jeden US-Staat von den 50 zwei Senatoren und die werden adzyklisch sozusagen gewählt.
Und es war in der Ausgangslage für diese Wahl so, dass grundsätzlich alle Institute, Analysten gesagt haben, die Republikaner sind hier klar im Vorteil, weil weniger ihre Mandate zur Wahl stehen, weil die Ausgangslage besser ist. Aber das ist über den Sommer aufgrund des Irantriegs, aufgrund der Folgen davon, der steigenden Benzinpreise, schlechte Stimmung wirtschaftliche und so weiter, systematisch immer und immer mehr gekippt.
Auch spielt da ganz massiv rein, dass Donald Trump derart abgrundtief schlechte Umfragewerte hat. Ich glaube, so schlecht wie kein US-Präsident jemals in der Geschichte der Messung dieser Umfragewerte. Da wird immer gemessen, wie viele US-Amerikaner stimmen zu und dass es aktuell irgendwo 20 Prozent oder ein bisschen mehr darüber, was wirklich, wirklich wenig ist im Vergleich. Ich möchte an der Stelle anmerken, über 20 Prozent im Vertrauensindex wird sich ja jedes unserer Regierungsmitglieder freuen.
Also der Beste, der Markus Materbauer, war ja, glaube ich, bei dem, was wir damals analysiert haben, bei 11 Prozent. Ich muss den Österreich-Bezug irgendwo wahren. Da gebe ich dir recht, man kann es halt nicht eins zu eins vergleichen. Ja, absolut. Weil das ist halt so ein mittlerweile, über die letzten 20 Jahre so geworden, so ein polarisiertes System. Da gibt es einen riesigen Teil, der immer Demokraten wählt und einen riesigen Teil, der immer Republikaner wählt. Und da gibt es ein paar Staaten, die solche Battleground-States sind, wie man sie nennt. Oder Swing-States, wenn es eine Präsidentschaftswahl ist.
Dort, wo besonders viel Geld investiert wird, wo besonders Tatwahl gekämpft wird. Und dort entscheiden sich dann die Mehrheiten sozusagen. Nur Texas würde nie demokratisch werden. Texas ist seit den 90ern durchgehend in der Situation, dass immer die Senatoren Republikaner waren. Immer. Und jetzt schaut es zum ersten Mal so aus, dass es langsam, aber sicher sich ändern könnte, dass Teller Rico, der Kandidat der Demokraten, tatsächlich gewinnen könnte in diesem Staat.
Also, um da mal Größenordnungen zu bringen, die Republikaner haben im letzten Monat über 100 Millionen Dollar an Werbegeldern rausgeblasen für diese Wahl. Sollte verraten, wie kritisch sie diesen Staat sehen. Ich finde das aber so spannend, so als brutalen Konterpart sozusagen zu unserem politischen System, das ja, sage ich einmal, sehr starr ist. Wir sprechen ja von hunderten Millionen Dollar, die da einfach für Wahlen gebuttert werden und ausgeschüttet werden.
Jetzt kann man sagen, ja, ja, der Ankel Simon und seine Kapitalismusmaschine. Aber du merkst halt, dort ist halt auch die Demokratie lebendiger. Ja, wie man es nimmt. Diese, es gibt halt massive Spenden. Es gibt da so ein System, das nennt sich Superpacks. In diese Superpacks zahlen verschiedenste Spender Geld ein und die geben das Geld dann aus. Das ist so ein bisschen ein, wenn man ehrlich ist, ein Umgehungssystem, weil du ja grundsätzlich Spenden in den USA sehr stark offenlegen musst.
In den Superpacks selber ist es dann, ja, man muss schon sagen, woher es kommt, aber man kann es ein bisschen besser, sage ich mal, weniger transparent über diese Tools gestalten. und manche, also wenn man sich anschaut, wie gewisse, wenn man sie so bezeichnet, Oligarchen, Elon Musk oder verschiedene andere da Gelder einsetzen, ist halt die Frage, wie demokratisch das da noch ist, wenn solche Finanzmittel im Einsatz sind.
Für Werbung, für Beeinflussung, wenn hergegangen wird. Und, naja, mal so, mal so, sage ich mal so. Also es kommt halt auf die Grundstimmung an. Du kannst nicht eine komplett negative Grundstimmung gegen dich auf einmal von 100 auf 100 zu 1 umdrehen. Du kannst aber schon hergehen und das versuchen sie ja aktuell. In Staaten, wo die Stimmung schlecht ist, aber wo es halt knapp ist, um ein paar Prozentpunkte, dass sie versuchen, ihre eigenen Wähler zu stärker zu mobilisieren, da kannst du schon sehr stark Einfluss nehmen, muss ich sagen. Was machen die mit diesen Unmengen an Kohle dort?
Werbespots oder? Naja, wenn du zum Beispiel schaust. In die Briefkästen von den potenziellen Wählern? Alles. Also in den USA, alles, was du bei uns in einem Wahlkampf erlebt hast, kommt irgendwo aus den USA und hundertfach und noch mehr. Also wenn du auch Methoden, die bei uns niemals in Frage kämen, werden dort eingesetzt. In Ohio hat der republikanische Gouverneurskandidat einen Videoclip mit mehreren Millionen beworben, wo er hergegangen ist und die Mutter seiner Gegenkandidatin gefilmt hat, wie sie ihre Tochter eine Lügnerin nennt und die Wähler dazu auffordert, sie nicht zu wählen.
Was halt nicht veröffentlicht oder nicht mitgeteilt wurde oder nicht bekannt war zu dem Zeitpunkt, was der Skandal war, sie wurde ihrer Mutter genauso wie ihr Bruder als Kind weggenommen, also sorgerecht entzogen, weil Vater sie und ihren Bruder angeblich sexuell missbraucht haben und, und, und, und, und. Und sie seit Jahrzehnten entfremdet waren. Und das, ja, das war dann halt ein Handfest. Und das spielt man halt, das richtet man sich halt in der Öffentlichkeit aus, das spielt man so in der Öffentlichkeit. Was machen wir in der Öffentlichkeit? Großartig. Also das ist, was halt dazu geführt hat, also Trump hat diesen Werbespot endorsed und J.D. Vance genauso, als das dann nach und nach rauskam, war es dann aber so, dass mehrere Republikaner sich von dem Spot systematisch distanziert haben, was dann auch dazu geführt hat, dass der Gouverneurskandidat ihn wieder zurückgezogen hat.
Also da wird schon mit sehr harten Bandagen gekämpft. Übrigens jetzt kurzer Blick auf Polymarket, die sagen derzeit 238 demokratische Repräsentanten, 190 republikanische. Wie viel? 238 zu 190. 238, ja. Also ja, das sind doch die Schätzungen, die ich gesehen habe, irgendwo zwischen 230 und 240. Also man muss immer dazu sagen, was die wenigsten wissen bei den Midterms, die haben grundsätzlich eine schlechte Wahlbeteiligung normalerweise, tendenziell.
Und vorher. Im Vergleich. Was man jetzt bis jetzt sagen kann, weil das Wahllokale sind immer so eine Sache, sie melden auch nicht alle Staaten live ein, manche veröffentlichen das erst nachher. Ist die Situation aber in mehreren Staaten, was ich gesehen habe in Texas. und diversen anderen Battleground States, Ohio, so, dass der Turnout um 25 bis 30 Prozent höher ist, als es 22 war. Also die Mobilisierung ist definitiv da. Die Frage ist halt, Mobilisierung in welche Richtung ist? Welche Richtung stärker ist? Weil das ist halt, wer kriegt seine Wähler oder wessen Wähler sind gerade wütender und drücken diese Wut stärker an der Wahlurne aus?
Und wessen Wähler sind auch gerade wütender auf wen? Mhm, das ist richtig. Also es ist ja auch so aktuell, dass viele Staaten im Bitwest oder sowas, die haben aktuell nicht die Situation, dass sie Toss, also so heißt das, Toss-Up ist dort, wo es wirklich umkämpft ist. So nennt man das. Wenn es mehr Richtung Republikaner neigt, nennt man das Lean Republican oder Lean Democrat, dann gibt es Likely, also wenn es ein bisschen klarer ist und Solid ist sehr, sehr unwahrscheinlich, ist unmöglich, dass sich das dreht, das sind die Stammwähler.
Aber auch in diversen Staaten, die eigentlich normalerweise als Likely oder Solid wären, ist aktuell so, dass sie eher in Richtung Lean gehen, was dazu geführt hat, dass die Republikaner systematischer gegangen sind und dort ihre Gelder, also ihre Gelder aus Battlegrounds abgezogen haben, um sie dann verstärkt in diese Staaten einzusetzen, um diese Staaten zumindest zu sichern. Also was man so über die letzten Wochen beobachten konnte, war so ein bisschen ein Rückzugsgefecht. Also wir ziehen uns zurück auf unsere Staaten, die wir unbedingt halten müssen oder die, wo wir denken, ja, die können wir sicher verteidigen und geben so manchen Kampf auf.
Also Ohio zum Beispiel oder verschiedenste andere Staaten, wo sie vor, sage ich mal, zwei Monaten noch gedacht hätten, ja, die können wir halten, schauen aktuell nicht gut aus für sie. Ja, also der Einzige, der noch auf Toss-Up steht hier, ist Iowa. Iowa. Ja. Alle anderen sind jetzt likely Lean Dem oder was? Nein, also wir haben zwei. Also von den Battlegrounds meine ich. Ich kann das sagen, Kansas und Alaska sind jetzt Lean Democrat.
Man muss dazu sagen, vor allem Alaska war vor langer Zeit klar republikanisch, genauso wie Texas natürlich. Maine ist die Situation die, dass die Kandidatin, die dort antritt, die Senatorin, sehr, sehr lange schon im Amt ist auch. Susan Collins. Genau, Susan Collins ist sehr, sehr lange schon im Amt. Die hat auch verschiedenste Wahlen schon überlebt, wo man schon gedacht hat, ja, das wird sie nicht schaffen. Diesmal könnt ihr es wirklich erwischen. Aktuell steht 71 Prozent Wahrscheinlichkeit demokratisch. Bei Polymarket. Bei Maine, bei Polymarket, ja.
Also alle Zahlen, die ich jetzt verwende, der Transparenz, sei gesagt, sind von Polymarket. Ja, es gibt tatsächlich keinen einzigen Staat hier, Bundesstaat, der Lean Republican ist. Es gibt zwei, die sind likely Republican. Das ist South Carolina, was ja wirklich, wirklich eigentlich so deep, deep republikanisch ist. So wie North Carolina eigentlich auch davor gewesen ist, was jetzt aber höchstwahrscheinlich demokratisch wird. Also es schaut so aus. Es ist sicher, hier sind es 98 Prozent.
Und das andere ist Nebraska, da ist auch noch likely. Ich wäre vorsichtig halt mit Polymarket dann, weil natürlich jetzt, so kurz vor der Wahl, setzen gerade viele ihr Geld. Und sie werden das Geld darauf setzen, was sie für wahrscheinlich halten. Die werden jetzt nicht gerade in dem Moment jetzt hier, ohne dass, das hat schon seine Meriten, sage ich mal so. Weil es Live-Updates sind und so weiter, aber das sind halt keine sauberen Umfragen, sage ich mal so. Genau, garantiert keine repräsentativen Umfragen. Christoph Haslmeier würde uns an dieser Stelle wahrscheinlich auf die Finger klopfen.
Okay, der braucht noch reden. Die besten politischen Umfragen Österreichs, not sponsored. Ja, also logischerweise. Und ich glaube, dieses Fass sollten wir auch an dieser Stelle, in dieser Episode nicht aufmachen. Wäre aber vermutlich auch ein sehr spannendes für die Zukunft, sich einmal diese Prediction Markets verglichen mit den klassischen Umfragen von Umfrageinstituten anzuschauen. Auf jeden Fall. Wenn wir uns jetzt noch ein bisschen weiter in den USA umschauen.
Genau. Es gibt ja nicht nur, wie gesagt, die Gouverneurverswahlen gibt es, es gibt die Senatswahl, es gibt die Repräsentatwahl und es gibt auch sehr, sehr viele Plebiszite, also Volksentscheidungen in verschiedensten Staaten. Also es waren über 100, als ich da nachgeschaut habe gestern und zu den verschiedensten Themen. Der Grund, warum es eine Plebiszite gibt, ist unterschiedlicher. Manche schreiben bei gewissen Abstimmungen, bei gewissen Gesetzesentscheidungen, Verfassungsentscheidungen, verpflichtend so eine Abstimmung vor.
Manche schreiben das grundsätzlich vor, alle paar Jahre muss über ein gewisses Thema abgestimmt werden, Steuern und so weiter und so fort. Und manchmal gibt es auch, sage ich mal, genug Unterschriften, Petitionen und dann muss es eine entsprechende Befragung geben. Also ich glaube, es gibt allein zehn in verschiedensten Staaten, die zum Thema Geschlecht, Reproduktionsrechte in die Richtung gehen. Also ich glaube, in Nevada Abstimmung über Recht auf Abtreibung in der Verfassung oder in die gegenteilige Richtung, glaube ich, in Idaho.
Sehr, sehr unterschiedlich, wenn man sich das Ganze anschaut. Und diese Dinge finden jetzt parallel statt zu den Midterms, um sozusagen die mobilisierte Wählerschaft einzufangen. Genau. Wenn man es schon hat, ähnlich wie es in der Schweiz auch ist, wo man dann gerne auch Volksbefragungen oder eben die direkte Demokratie zur Wahl geben. Das ist schon recht gut. Es ist auch kostentechnisch, wenn man es durchrechnet, sinnvoller, dass man das so macht. Oder ein bekanntes Beispiel, was Elon Musk oder diverse Subbereiche in den USA gerade sehr, sehr stark kritisiert hat.
Es wird eine einmalige Abgabe von, ich glaube, 5 Prozent auf das Vermögen in Kalifornien abgestimmt. Also dass sie 5 Prozent ihres Vermögens einmal abgeben müssten, alle dort ansässigen Personen über einer bestimmten Grenze von Vermögen oder immer von vielen, vielen, vielen Millionen. Also super Reiche. Wie das definiert ist, müsste ich nachschauen. Ja, es ist sehr spannend. Also Wahl in den USA, das ist oft ganz was anderes. Vielleicht schauen wir kurz hinein. Wir haben gesagt, es wird zwei Dinge sozusagen, es sind der Anlass für die Midterms.
Das sind eben die Wahlen im Repräsentantenhaus und die Wahlen im Senat. Wer dazu einen ausführlichen Artikel lesen möchte, kann das auch gerne auf so sind wir.at tun. Wir tun euch aber den Service und sprechen auch an dieser Stelle darüber, werbung wirkt. Also ich sage mal, ich habe jetzt hier alle vier Szenarien stehen. Ich glaube, republikanisches Haus und Senat, damit müssen wir uns jetzt nicht befassen, das ist gestorben. Auch republikanisches Haus und demokratisches Senat klingt jetzt zum jetzigen Zeitpunkt sehr lustig, ist aber dermaßen unwahrscheinlich, dass wir es auch das beiseite lassen werden.
Das große Thema sozusagen, was es jetzt geht, ist, wird der Senat mehrheitlich republikanisch bleiben oder wird er demokratisch umschwingen? Ganz kurz, um das auch noch explizit erwähnt zu haben, umschwingen heißt wirklich 51 Demokraten zu 49 Republikanern, denn bei 50-50 wäre der Vizepräsident der Tiebreaker. Das wäre J.D. Vance, das war auch so bei Kamala Harris in den ersten zwei Jahren unter Joe Biden, da war es ja auch 50-50. Und dann ist der Vizepräsident berechtigt abzustimmen und das macht er natürlich immer im Sinne seiner Partei normalerweise.
Somit sie brauchen 51 Sitzige. Ausgangslage ist, dass sie 47 Sitze haben, die Demokraten, also in einer stark benachteiligten Position sind. Es gibt, also sie brauchen 51 Einschätzungen, 51 sind wahrscheinlich bis 53, alles darüber, wie es… Polymarket sagt auch gerade 53. Ja, 53, wie gesagt, das ist Polymarket, das ist keine seriöse Umfrage, das sind Prediction Markets, das ist eine mit Live Updates und Leute, die ein Interesse dahinter haben.
Aber auch Umfragen, es gibt genug Umfragen, die sagen 51 ist hoch wahrscheinlich. Also wir sind gespannt, also um den Unterschied vielleicht zu erklären. Genau, schauen wir unter die Motorhaube. Was bedeutet eine demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus? Naja, das Wichtigste sind natürlich die Haushaltsgesetze. Die Haushaltsgesetze, also der Haushalt ist das, was das Repräsentantenhaus, wo das stärkste Einfluss auf die US-Politik hat, sage ich mal so.
Weil die, wenn der Präsident, die Partei des Präsidenten, das Repräsentantenhaus und den Senat nicht kontrolliert, dann heißt das, er muss mit einer gegenüberliegenden Partei verhandeln. Das heißt, er muss sich auf Deals einlassen, er muss ihnen Zugeständnisse machen, damit sie einen Haushalt verabschieden. Verabschieden sie keinen Haushalt. Bedeutet das, dass die Behörden bzw. der ganze Staatsbetrieb auf einen Notbetrieb runterschaltet. Und was schon vorgekommen ist, sogar mehrfach vorgekommen ist, weil es diverse Male einfach als Druckmittel eingesetzt hat.
Wir hatten ja auch Anfang dieses Jahres einen Government-Chatter, oder? Ja, das war wegen der Schuldenobergrenz. Ja, ja, das war das letztes Jahr nicht. Es gab jedenfalls einen Shutdown. Ja, gab es. Es ist eine wahnsinnig spannende Sache da drüben, wie dort generell an, in den Neusar generell herrscht eine sehr unterschiedliche Einstellung zum Staat. Als wir aus Zentraleuropa kennen, da ist die Debatte, brauchen wir das, oder was bringt uns das?
Generell, überall viel, viel stärker im Vordergrund, als es bei uns ist, wo halt ein gewisses Selbstverständnis, ein anderes Selbstverständnis herrscht da drüben, würde ich sagen. Und das merkt man auch in ihrer politischen Kultur. Und der Senat ist natürlich genauso wichtig, weil auch der muss den Haushalt absegnen. Beide Kammern müssen das machen. Um das jetzt zu fixieren, also das Haus kontrolliert dann Ausschüsse und kann Gesetzesvorhaben im Repräsentantenhaus aufhalten. Ein republikanischer Senat hätte aber immer noch seine Bestätigungsfunktionen und kann weiter Schlüsselpersonal republikanisch besetzen.
Was man dazu sagen muss, wenn es nicht um Haushaltsgesetze geht oder spezielle andere Gesetze, dann bedarf es in den USA im Senat einer Supermajority von 60 Sitzen. Wieso? Weil du, wenn es nicht um solche Themen geht, du einen sogenannten Philibuster machen kannst. Da wollte ich gerade hinkommen. Und das ist dort, wo sie reden, reden, reden, reden, reden ohne Ende. Und nicht aufhören zu reden. Genau. Das ist der Grund, warum wir dieses rote Lämpchen im Nationalrat haben. Richtig. Aber mit einer Supermajority von 60 Sitzen kannst du das abtreiben.
Das ist die Möglichkeit, die jede, also selbst wenn, sag ich mal, ein Präsident kontrolliert die Situation im Haus, er kontrolliert die Situation im Senat, so hat die gegnerische Partei so lange, sag ich mal, 41 Abgeordnete, Senatoren zusammenhalten und das blockieren, immer noch die Möglichkeit, Gesetzesvorhaben sehr, sehr lange hinaus zu zögern. Genau. Und wenn die Demokraten jetzt auch die Mehrheit im Senat haben, dann ist das super, dann kann der Trump ja eigentlich einpacken, oder?
Dann hat er kein Veto mehr. Naja, schau, er... Doch. Das Veto beim Gesetz, also im Gesetzgebungsprozess hat er natürlich. Das könnte man überstimmen, aber das würde eine noch höhere Mehrheit benötigen. Genau. Die Situation ist dann die, er müsste, also realistischerweise müssten beide Seiten miteinander verhandeln. In der Realität schaut das dann halt oft so aus, dass sie sich gegenseitig effektiv blockieren. Also 50, über 50 Sitze für die Demokraten beziehungsweise Kontrolle über das Repräsentantenhaus, wenn sie beides haben, bedeutet das, sie können Urschüsse einsetzen, wie sie wollen.
Sie können, sie haben eine massive Verhandlungsmacht bei den Haushaltsverhandlungen. Und was sie auch machen können mit Kontrolle über den Senat, die Postenbeschätzungen kontrollieren und ablehnen. Also jeder Secretary, also jedes Cabinet Member, jedes höhere muss genehmigt werden vom Senat. Auch jeder Supreme Court Justice. Genau. Justice. Was ja die aktuelle Situation, die lange Kontrolle vergleichsweise vom Senat durch die Republikaner, das waren glaube ich sechs Jahre, hat ja auch dazu geführt, dass der aktuelle Supreme Court so besetzt ist, wie er besetzt ist, weil halt in relativ kurzer Zeit mehrere Supreme Court Judges, die lebenslang im Amt sind, gestorben sind, die tendenziell halt den Demokraten zuzurechnen waren oder von diesen nominiert wurden.
Ausgewählte Fundstelle · ca. 29:33
Genau. Die sind auf Lebenszeit bestellt. Genau, die sind auf Lebenszeit bestellt. Was auch kontrovers diskutiert wird da drüben. Ja. Die Frage, angenommen, wir sind jetzt in diesem wahrscheinlichsten Szenario, das Haus wird demokratisch, der Senat wird mehrheitlich demokratisch, wie wirkt sich das auf Europa aus? Wird es dann jetzt eine 180-Grad-Wendung der USA in ihrer Außenpolitik geben? Vermutlich nicht.
Schau, man muss zwei Sachen unterscheiden. Grundsätzlich, die Exekutive kontrolliert Trump als Präsident weiterhin. Er kann, wie man sich anschaut, wie er es auch in seiner ersten Amtszeit gemacht hat, weiterhin, ich sage mal, Truppenentsendungen, Truppenrückzug etc. und verschiedenstes anderes relativ selbstständig bestimmen. Sie haben ein paar Möglichkeiten, wo sie ihn blockieren können und wo sie ihm unangenehm werden können. Aber grundsätzlich ist das in der Macht der Exekutive und hat vergleichsweise mit anderen Staaten weniger Kontrollrechte, sage ich mal so, über Militäreinsatz und verschiedenstes anderes.
Man kann schon Druck aufbauen und es gibt schon Einschätzungen, dass, also ich sage mal, die aktuellen Verhandlungen mit Russland, mit China, wie, was sich da verändern wird. Das steht natürlich in den Sternen, da gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Aber grundsätzlich nur, weil Senat und Repräsentantenhaus von den Demokraten kontrolliert werden, bedeutet das nicht, dass sich an der Außenpolitik etwas ändert. Also es kann natürlich andere Faktoren geben, die darauf einwirken, aber dieser Faktor alleine würde sich wohl kaum auf die, aber würde wohl kaum eine Veränderung erwirken.
Also wer hofft, morgen ist Trump weg, den muss man leider enttäuschen. Er wird noch zwei weitere Jahre im Amt sein. Ja, also hat das South Park, South America doch nicht recht mit der Aussage, im November kommt GTA 6 und dann wird alles anders. Ja, die heißt jetzt South America, die Serie. Schaust du die neue Staffel gar nicht? Nein, ich habe diese Serie schon wirklich lange nicht mehr gesehen, muss ich sagen. Vielleicht hole ich es mal nach.
Auch unter der Gefahr, mich jetzt noch infantiler darzustellen, aber das ist total großartig. Okay. Ja, der entscheidende Punkt ist dann doch, dass es dann halt eine Halbzeitbilanz ist und dass dann alle Augen auf 2028 gerichtet sein werden und dass dann die nächsten großen Fragen sein wird, wer wird denn wirklich kandidieren? Rechte Exo 1028. Die Demokraten werden dann ja so historisch wahrscheinlich eher einmal, werden sich da die Leute deklarieren, dass sie kandidieren möchten?
Also historisch gesehen haben, waren die ersten Deklarationen von der gegnerischen Partei, des Präsidenten, der nicht amtierenden Partei, sage ich mal so relativ bald nach den Mid-Times, haben sich die ersten Kandidaten da deklariert. Also was jetzt aktuell zur Debatte steht bei den Demokraten, es gibt einige Kandidaten, viele verschiedene Namen, die da durch den Medial durch die Gegend geworfen werden drüben. Die bekanntesten Namen sind sicher Kamala Harris natürlich, die ja schon einmal erfolglos gegen Trump angetreten ist, wo es nicht ganz sicher ist, ob sie wieder antritt.
Also es ist aktuell noch nicht fix, dass sie nicht antritt, so würde ich es mal verholen. Die Gefahr ist noch nicht gebannt. So würde ich es ausdrücken, ja. Und der zweite bekannte Kandidat ist der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, der ja auch ganz dezidiert als Trump-Antagonist überall medial auftritt, der auch immer wieder kokettiert mit dem Thema. Also es ist davon auszugehen, dass wenn der das machen möchte, er sehr, sehr bald nach den Mid-Terms sich deklarieren wird.
Und auf republikanischer Seite? Ja, da gibt es mehrere Kandidaten. Donald Trump? Ja, es gibt tatsächlich verschiedenste Ausschnitte, Videos von seinen Fans, die halt sagen, die halt gefragt werden würden, wenn sie es super finden, wenn Donald Trump wieder antritt, sagt yes, wissen sie schon, dass ein drittes Mal nicht angetreten werden darf. Yes. Wie soll das dann funktionieren? Und dann gehen sie halt weg. Aber Spaß beiseite. Das ist ja wieder eine Frage der Lesung, oder?
Ja, manchmal, man kann es auch so lesen, wenn du die Bilder von den Personen anschaust, dass sie vielleicht sie nicht ganz so auskennen. Aber ja. Ich hätte jetzt gemeint, der Lesung dieser zwei Amtszeiten, ob die, dürfen die, also geht es da um die consecutive Amtszeiten? Oder, also, weißt du, Putin war ja auch einmal zwischendrin. Also, es ist relativ klar vorgeschrieben. Okay. Du kannst nicht mehr als, also, der Letzte, der mehr als zwei Amtszeiten im Amt war, war im Zweiten Weltkrieg.
Und direkt danach, also, nach Roosevelt wurde dieser Verfassungszusatz eingeführt. Da hast du nur zwei Amtszeiten und nicht zwei Folgeamtszeiten, sondern zwei Amtszeiten. Das ist ein Verfassungszusatz. Okay. Gibt es wenig Spielraum, auch wenn es ein paar Leute so gerne tun. Und auch Trump, auch wenn er hin und wieder damit spielt, hat das eigentlich bestätigt. Also, die Kandidaten, die am offensichtlichsten sind, sind natürlich einerseits mal J.D. Wentz, der grundsätzlich gut positioniert ist als Erbe für dieses, ich sage aber mal, mager Zielpublikum.
Und da gibt es auch verschiedenste andere Kandidaten, die aktuell noch nicht so medial bekannt sind. Manchmal kommen auch Kandidaten, die vergleichsweise relativ unbekannt sind. So, beispielsweise bei der Wahl, wo Barack Obama gewählt wurde, da hätte auch niemand vermutet, dass er das werden wird. Also, am Anfang von diesen Vorwahlen, sage ich mal so. Da hätten viel mehr wahrscheinlich auf Hillary getippt. Und dann gibt es natürlich noch Marco Rubio. Marco Rubio ist, ich sage mal, eher der klassische Republikaner.
Also, es gibt ja auch innerhalb der Republikaner und der Demokraten zur Erklärung verschiedenste Gruppierungen. Es ist ein riesiges Land, eine riesige Partei. Und da gibt es von, also innerhalb der Republikaner sind es im Repräsentantenhaus drei große Gruppen, die jetzt nicht so Fraktionen sind. Also, du kannst auch in zwei Mitglied sein teilweise. Also, da gibt es den Freedom Caucus. So heißt das Caucus. Freedom Caucus ist sehr, sehr konfrontativ. Das sind so, ich sage mal, die Nachfolger von der Tea Party Bewegung.
Weniger auf Kooperation. Das sind die Rechten, würde man sagen, innerhalb der Republikaner. Da gibt es die Republican Study Group. Das ist die große, breite Masse. Konservativ. So würde ich sie mal beschreiben. Und dann gibt es noch die Main Street Republicans. Die Main Street Republicans sind wirtschaftsfreundlich, pragmatischer als, sage ich mal, die Leute in der Study Group. Wobei man auch, wie gesagt, dazu sagen kann, man kann ja in beiden Mitglied sein. Es gibt viele, die sind im Freedom Caucus und dann in der großen, fetten Republican Study Group drinnen.
Auf der anderen Seite ist es natürlich genauso. Also, es gibt die Progressives. Zu den Progressives gehören Mamdani, gehört zu den Progressives, der Bürgermeister von New York. Da gehören alle dazu, die dezidiert links sind. Da gehören auch diese Gruppe, die Democratic Socialists. Sind das Social Democrats? Ja, die Social Democrats. Ja, genau. So würde man sie nennen. Aber sind das wirklich welche? Man kann das nicht wirklich vergleichen.
Also, das, was man in Österreich als Sozialdemokratie bezeichnen würde, wäre wahrscheinlich am ehesten New Democrats. Also, die große, breite Masse dort. Und dann, neben dieser großen, breiten Masse, der stärksten Gruppierung eben der New Democrats, oder Moderates, hießen sie früher, wo Obama dazugehört, wo viele, viele andere dazugehören, gibt es eben die Blue Dog Democrats. Die, das sind so, die kamen, also die wurden gegründet von einem texanischen Repräsentanten, wenn ich das richtig im Kopf habe jetzt, in den 90ern.
Und der Name geht zurück auf, das kann man in Deutsch nicht wirklich wiedergeben, aber es geht darum, man könnte einen Hund blau färben und er würde für, weil er behauptet hat, dass die anderen zu weit nach links rücken, würde er immer noch ein Republikaner für sie sein oder so. Also, das funktioniert so. Okay, das ist ja ein Wortspiel. Ja, das ist ein Wortspiel. Und die sind halt generell, ich sage einmal, mehr in der Mitte positioniert, als, sage ich mal, die große Masse der Demokraten. Also, und nochmal, um zu betonen, das sind ja weit nicht alle Kaukasse.
Da gibt es Dutzende verschiedenste Gruppierungen, auch zu verschiedensten Themen. Und man kann es auch nicht wirklich so in einem klassischen Links-Rechts-Spektrum, vor allem bei den Republikanern, aufteilen. Da geht es um, ist man interventionistischer in der Außenpolitik, ist man isolationistischer, da gibt es, ist man konfrontativ in der Methode oder ist man pragmatisch. Bei den Demokraten ist es eher so, wie weit bin ich links oder wie weit bin ich, sage ich mal, so in der Mitte beim politischen Spektrum. Das ist, also, was auch dazu führt, wenn man sich anschaut, dass ja bei den Republikanern die oft Situation entsteht, dass der Freedom-Kaukasse ausschert und ihre eigenen Leute nicht mitwählt.
Was dazu geführt hat, dass der, mir fällt der Name gerade nicht ein, aber der Vorsitzende vom Repräsentantenhaus, wenn ich das richtig im Kopf habe, am Anfang von Trumps Amtzeit eben drei Wahlgänge brauchte, bis er gewählt wurde. Weil die halt hergegangen sind und gesagt haben, wir wählen dich nicht und wir wählen dich nicht und wir wählen dich nicht, um einfach Druck aufzubauen und Verhandlungsmasse aufzubauen, um mehr Posten für ihre Leute zu bekommen. Aber damit ich jetzt nicht nur dich interviewt habe und auch ein bisschen meine Meinung hereinbrechen, weil es wegen der Reels für Instagram und YouTube war es, nein, Spaß beiseite.
Aber das ist eben genau das, was ich meine. Diese Demokratie da drüben ist dann doch etwas demokratischer, wenn du tatsächlich Repräsentanten hast, die ausscheren, die eine Verhandlungsmasse aufbauen. Wenn du nämlich auch dann tatsächlich Repräsentanten hast, die aus einem Grassroots-Movement gegen einen etablierten Incumbent aus ihrer eigenen Partei mobilisieren. Wenn dann auch, wenn du sozusagen den einen Republikaner durch einen anderen Republikaner ersetzt, dieser dann auch tatsächlich eine andere Meinung in Washington hat und seinen Wahlbezirk anders vertritt.
Also ich muss jetzt den Veit Dengler bemühen und möchte das jetzt auch bewusst als Zitat und nicht als meine persönliche Meinung wiedergeben. Aber der Veit Dengler ist hier gesessen und hat viele Abgeordnete im österreichischen Nationalrat als Stimmvieh bezeichnet. Das ist wieder das Zitat, das ist nicht die Meinung, die ich teile persönlich. Ich weiß um die Arbeit vieler dieser. Aber sowas gäbe es eher nicht tendenziell bei uns, dass du dann sagst, nein, da gehe ich nicht mit, da stimme ich nicht mit.
Sogar in Deutschland siehst du das ja jetzt noch eher, wenn ich jetzt denke an die Parlamentspräsidentenwahlen in, wo war das jetzt, in Sachsen-Anhalt, wo jetzt der erste AfD-Landtagspräsident gewählt wurde. Offensichtlich mit Stimmen vermeintlich der CDU, vielleicht war es auch die SPD, die 4D-Schach gespielt hat. Ja, CDU. Sonst würden sie jetzt nicht rausgehen, einfach bei der Wahl vermutlich mal. Oder man hat 4D-Schach gespielt und hat einfach die CDU sozusagen mit Reverse-The-College-Schach matt gesagt.
Nee, darum geht es jetzt auch nicht, das ist ein ganz anderes Thema. Aber ich finde das einfach persönlich faszinierend, weißt du, dass hier tatsächlich sehr viel mehr politische Dynamik drinnen ist, obwohl es ein so viel größeres System ist. Und, weißt du, wir haben jetzt auch von so vielen Zahlen gesprochen. Also, ich meine, hättest du irgendwann bei einer, implakatives Beispiel, ja, hättest du bei einer Nationalratswahl mein Bezirk, also mein Wahlkreis ist der, oder Bezirk, Wahlkreis, so heißt das Ding.
Mein Wahlkreis ist der Wahlkreis 3G, Niederösterreich-Ost, ja, und ich hätte dort nie Zahlen gesehen, mit welcher Wahrscheinlichkeit welcher Kandidat reinkommt. Hier gibt es für alles Zahlen. Ist ja genauso, weißt du, wenn du dir die Sport anschaust. Es ist halt wesentlich größer. Das darfst du nicht vergessen. Aber dennoch permeabler, dennoch durchlässiger. Und das ist so spannend für mich. Jein. Also, die Abhängigkeiten sind anders, aber sie sind ja trotzdem da. Also, so ist es ja nicht. Also, nur weil du keine Abhängigkeit, eine wesentlich weniger starke Abhängigkeit von einem zentralen Parteisystem hast oder weil der Finanzfluss halt nicht vollständig über die Partei läuft, sondern nur teilweise über die Partei läuft, heißt ja nicht, dass die Abhängigkeiten nicht da sind.
Weil, nur um den Veit Dengler zu nennen, der hat auch in dem Podcast, mit dem ich über die Tage sind bis gesagt, was er halt schon sinnvoll hält, sind Obergrenzen von Einzelspenden. Ja. Weil sie halt Abhängigkeiten erzeugen, die schon problematisch zu werten sind. Weil wenn dir, sag ich mal, eine Interest Group oder eine Person sogar sagen kann, ja, wir spenden so und so viel dafür und damit wird ein Wahlkampf zu so und so viel Prozent finanziert. Aber einfach die Wahlkampf-BGs zu kappen mit einer Wahlkampfkosten-Obergrenze und dann als Staat zu sagen, hier, dieses Geld dürft ihr nehmen, mehr nicht. Ihr nehmt jetzt bitte gar keine Spenden mehr an dafür. Ich meine, eh cool. Jeder kann gleich viel ausgeben, aber eigentlich nicht cool.
Nein, das ist nicht cool, weil vor allem die kleinen Parteien können nicht so viel Geld aufwenden, weil sie eben keine Privatspenden haben. Aber wie gesagt, das ist ja der Unterschied zwischen Gesamtdeckel und Einzeldeckel von einer einzelnen Organisation, sag ich mal so. Ich finde das total wertvoll, das ist ja Teil des demokratischen Grundgedankens. Wenn du eine Idee hast, für die du brennst, dann sollst du doch bitte in der Lage sein, für deine Idee zu mobilisieren. Und wenn eine Art der Mobilisierung ist, dass du Kapital dafür aufstellst und dass du den Support da aufstellst und dass du dir damit Rückhalt holst und dass du dann halt über das Land schwemmst, weil du begeistert bist und weil du für deine Sache brennst. Das ist doch wunderschön. Und warum würde man so etwas abbrennen?
Grundsätzlich absolut kein Widerspruch dazu, dass ich das grundsätzlich sinnvoll und ansprechend finde, sag ich mal so. Man muss halt aber auch die Kehrs sein. Also man muss halt auch betrachten, nur weil da drüben das System ein anderes ist, leiden sie aber trotzdem unter vielen derselben Probleme wie wir. Weil wenn man sich anschaut, was passiert denn von Jahr zu Jahr, wenn es wechselt von Republikaner zu Demokraten? Naja, die gehen her und drehen das teilweise zurück, was die in der Vorgängerregierung umgesetzt hat.
Das ist ja auch keine sinnvolle Form des politischen Diskurses, des politischen Austauschs untereinander, wenn der Inhalt effektiv ist. Ja, wir finden alles, was ihr macht, 50 Prozent der anderen, schlecht. Und wenn ich jetzt die Gegenposition einnehme dazu und sage, naja, vielleicht drehen sie auch nur das zurück, was nicht gut genug war, um sich über diesen Partisanenkampf erhaben zu machen? Würde ich nicht behaupten. Also es ist ihr bestes Beispiel. Man kann wirklich viel kritisieren, vor allem auf der Affordable Care Act, auf der Obamacare und so weiter.
Aber die Methode ist ja dann nicht, dass sie das, also sie wollten sie ersetzen, damit sind sie nicht durchgekommen, weil selbst ihre eigenen Leute teilweise gesagt haben, nein, machen wir nicht. Dann war es wohl gut genug, weißt du? Das ist das, was ich meine. Aber was ist dann passiert? Die Leute, die dagegen waren, sind einfach hergegangen und haben Budgetmittel aus dem Hintergrund abgezogen, um das System halt so zu schwächen. Um dann versuchen, im nächsten Gang herzugehen und dann sagen zu können, ja, es funktioniert eh nicht, weil wir jetzt gerade die Finanzmittel im Hintergrund herausgezogen haben und uns abgetauscht haben mit den Leuten da drüben, damit wir das jetzt bekommen.
Also das würde ich nicht für eine sinnvolle Form der Partizipation halten. Das ist ein extrem polarisiertes System, wo es wirklich nur darum geht, das, was die gemacht haben, ist schlecht, weil es sie gemacht haben. Und das haben wir hier auch. Aber da drüben ist es über die letzten 20 Jahre wirklich, wirklich viel schlimmer geworden, als es früher war. Und ich möchte wirklich betonen, es war früher anders bei denen. Ja, absolut. Das heißt, der Populismus ist damit kein, ist ein globales Thema der Schnelllebigkeit der Systeme und vermutlich auch der, ja, der kürzeren Aufmerksamkeitsspannen und auch dem Kommunikationsdruck, dem die Politik sich ausgesetzt sieht durch TikTok et al.
Es ist vor kurzem wieder ein, glaube ich, in der Presse war das, ist ein Buch beworben worden über Roy Cohen. Roy Cohen war ein Anwalt in den USA, also ist gestorben in den 80ern. Ist bekannt durch den Film, der vor, glaube ich, zwei Jahren mit Donald Trump erschienen ist. Da ist er wieder mehr in die Öffentlichkeit gerückt. Der ist aufgewachsen während der Depression und des Krieges, ist er dann in der McCarthy-Era. Also McCarthy-Era war die Zeit in den USA, wo alle Angst vor den Kommunisten hatten und es Kommunisten-Untersuchungskomitees gab.
Und jeder, der irgendwie Verbindungen hatte aus intellektuellen Kreisen gecancelt, würde man heute sagen, wurde, der hat sich als dessen Handelang bekannt gemacht. Anschließend ist er nach New York gegangen und ist mit kurz oder lang mit dem damals jungen Donald Trump zusammengekommen. Also jeder, der den Film noch nicht gesehen hat, soll sich das wirklich mal ansehen. Weil das Argument, was in dem Buch gebracht wird, ist, Personen wie er haben halt wesentlich dazu beigetragen, dass sich dieses System der USA, wo es halt in den, ich sage mal, 50ern, 60ern, 70ern, 80ern, schon eine Elite, eine Gesamtelite gab, die das gemeinsame Interesse vor Augen hatte, dass sich das langsam zu einem Zweiteilen-Elite gewandelt hat, die halt wesentlich stärker polarisiert hat.
Man kann jetzt auch diskutieren, möchte ich an der Stelle sagen, ja, das war, weil das Repräsentantenhaushalt in dieser Zeit 40 Jahre lang von den Demokraten kontrolliert wurde, dass es so eine gemeinsame Elite gab, dann musste man das machen. Aber wie gesagt, es hat halt zur jetzigen Situation geführt, im Guten wie im Schlechten. Ich bin leider bei dem Punkt Kommunismus ausgestiegen und muss, lass mich diesen letzten Gedanken sozusagen als Abbinder, und zwar habe ich letztens Young Sheldon geschaut.
Kenne ich nur von Clips. Ja, das ist ganz toll, da gibt es eine Folge, da isst er sein Brot, also ich glaube, es ist Peanut Butter & Jelly Sandwich, und ich meine, das schmeckt anders. Und wissenschaftlich, wie er ist, der junge Sheldon Cooper macht einen Test, er kostet die Erdnussbutter, die schmeckt gleich, er kostet die Marmelade, die schmeckt gleich, er kostet das Brot, das Brot schmeckt anders. Und er stellt sich dann heraus, der Hersteller des Brotes ist von einem anderen Hersteller aufgekauft worden, und da wurde das Rezept wohl verändert.
Und Sheldon Cooper startet dann eine Petition, dass die Grundnahrungsmittelproduktion verstaatlicht werden sollte, um Qualitätsmindeststandards bei Brot einzuführen. Und die amerikanische Journalisterei stellt dann natürlich berechtigt die Frage, ob das heißt, er möchte, dass quasi die Means of Production verstaatlicht werden, und ob ihn das nicht zu einem Kommunisten macht. Und der kleine Sheldon, das finde ich, das ist das Tolle an dieser Serie, dass das zwar dieser intelligente Mensch ist, aber dann halt auch noch das Kindliche hat, erklärt dann, naja, er findet das so, oder er stellt sich dann halt die Frage so, wie gut muss denn das Essen, oder wie gut muss das Brot in Russland sein,
wenn die Russen stundenlang vor den Bäckereien anstehen, um dieses Brot zu bekommen. Okay. Aber das ist halt ein super Beispiel für die Einstellung gegenüber dem Begriff Socialist oder Communist in den USA. Für die ist das halt das Feindbild schlechthin gewesen, lange Zeit. Ist teilweise in gewissen Gegenden immer noch mittlerweile weniger, aber damals halt bist du totfeind. Totalitäre Systeme. Die Republik, die Wahlen werden schneller.
Wir gehen davon aus, dass die Republikaner die Mehrheiten sowohl im Haus als auch im Senat verlieren werden. Es ist dann jetzt das wahrscheinlichste Ergebnis. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Senat republikanisch bleibt, aber wie gesagt, wahrscheinlich, wir werden, also unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, Zuschauer und Zuschauer, werden es morgen, wenn sie sich das anhören, wissen. Also sie werden es wahrscheinlich schon wissen, wenn wir um sechs veröffentlichen, dann wird man schon mehr wissen als jetzt, sage ich mal so. Und die schlechte Nachricht für uns in Europa, das wird nicht bedeuten, dass wir uns wieder zurücklehnen können und auf Big Daddy America verlassen können, sondern dass es weiter an uns hängt, handlungsfähiger zu werden und nicht unsere Interessen auch global durchzusetzen.
Absolut richtig. Nein, also die Zeiten, wo wir uns auf die USA verlassen konnten, unsere Verteidigungsausgaben unterschrauben konnten in den Keller und eine Friedensdividende uns auszahlen konnten, die sind endgültig vorbei. Das muss wirklich jedem klar sein. Nikolaus, danke für das Gespräch. Danke dir. Ich darf noch einmal sagen, wer nicht genug davon hat und sich weiter informieren möchte und wer das vielleicht noch nicht ganz verstanden hat, auf so sind wir.at findet sich ein Artikel zu dieser Folge, werden sich finden Hot-Ticks zu dieser Folge, wird sich finden amerikanische Midterms für Dummies, wird sich finden ein Meinungs-Piece von mir zu diesem Wahlergebnis oder zu den Implikationen und wer sich dann auch noch für das Thema KI weiter interessiert,
auch dazu gibt es viele Artikel, warum in China die KI-Klublase schon geplatzt ist und warum sie in Amerika jetzt nicht unbedingt platzen muss. Ich kann euch nur empfehlen, hört es rein und viel Vergnügen dabei und bis zum nächsten Mal. Schönen Tag.
