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Wehrpflichtreform im Vasallenstaat Österreich

Niko & Felix · 8. August 2026 · 27 Min.

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Worum es geht.

Niko und Felix diskutieren die Wehrdienstreform, Erfahrungen beim Bundesheer und neue militärische Bedrohungen. Das Gespräch führt zu Österreichs Sicherheitslage, Neutralität und der Frage nach einem NATO-Beitritt.

Redaktionell zusammengefasst aus der Folgenbeschreibung.

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Liebe Freundinnen und Freunde,

diesmal geht es um ein Thema, das gerade jeden in Österreich betrifft, der noch nicht abgerüstet hat: die Wehrdienstreform. Der Sommerministerrat Ende Juli hat sich auf ein Modell geeinigt, Felix und ich haben es direkt seziert.

Wir starten dort, wo wir uns unterscheiden. Felix hat bei der Garde in Wien gedient, ist seither Milizsoldat und erzählt, was er im Assistenzeinsatz im Nordburgenland über den Unterschied zwischen Grundwehrdiener und Miliz gelernt hat. Ich habe mich nach der Stellung für den Zivildienst entschieden, Rotes Kreuz, Rettungssanitäter.

Meine Kritik: Wir diskutieren über Monate und Dienstzeiten, während die realistische Bedrohung längst woanders liegt. Nicht die russische Panzerarmee im Marchfeld, sondern hundert mit Sprengstoff beladene Drohnen, die unsere Flughäfen und kritischen Einrichtungen angreifen. Darauf ist niemand vorbereitet, und die Verlängerung des Grundwehrdienstes ändert daran wenig.

An einer Stelle kippt das Gespräch. Ich sage, was ich für die nüchterne Beschreibung unserer Lage halte: Wir sind ein Vasallenstaat. Aktuell der USA, demnächst Deutschlands. Und so zu tun, als wäre das nicht so, ist die größte Kunst Österreichs. Danach ist es kurz still. Felix findet keine Antwort darauf, sagt das auch offen und wir lassen es stehen. Genau daran sieht man, wie emotional dieses Thema in Österreich aufgeladen ist. Über die Dauer des Grundwehrdienstes lässt sich streiten. Über den Satz dahinter offenbar nicht.

Hört rein und schreibt mir eure Einschätzung.

Euer Niko

Kapitel

00:00:00 Die größte Kunst Österreichs 00:00:32 Habtacht, ruhen lassen 00:02:07 Eine Verlängerung des Grundwehrdienstes 00:04:42 Besser auf die Bedrohungen vorbereitet? 00:08:17 Drohnenschwärme, KI-gesteuert 00:11:11 Als Trittbrettfahrer mit dabei 00:14:04 Eine sehr privilegierte Lage 00:16:05 Sie kann uns eh nicht verteidigen 00:16:34 Wir sind ein Vasallenstaat 00:21:08 Sollten wir der NATO beitreten? 00:24:13 Ein Mole-People-Reich unter den Bergen

Kapitel.

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  1. 0:00Die größte Kunst Österreichs
  2. 0:32Habtacht, ruhen lassen
  3. 2:07Eine Verlängerung des Grundwehrdienstes
  4. 4:42Besser auf die Bedrohungen vorbereitet?
  5. 8:17Drohnenschwärme, KI-gesteuert
  6. 11:11Als Trittbrettfahrer mit dabei
  7. 14:04Eine sehr privilegierte Lage
  8. 16:05Sie kann uns eh nicht verteidigen
  9. 16:34Wir sind ein Vasallenstaat
  10. 21:08Sollten wir der NATO beitreten?
  11. 24:13Ein Mole-People-Reich unter den Bergen

Das Gespräch zum Lesen.

Automatisches, noch nicht redaktionell korrigiertes Transkript. Namen und einzelne Wörter können fehlerhaft sein. Die Zeitlinks führen ungefähr an die jeweilige Stelle.

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Und wir sind es aktuell als Fasanstaat von den USA und wir werden es demnächst von Deutschland sein. Und das so zu tun, als wären wir das. Nicht ist die größte Kunst Österreichs willkommen bei so sind wir zwischen Bognergasse und Ballhausplatz. Hier spreche ich mit Menschen aus Politik und Wirtschaft, die hinter die Kulissen Österreichs blicken, ungeschminkt und ungekürzt. Mein Name ist Nico Hutter. Habt 8 ruhen lassen. Lieber Nico.

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Ich hab im Bundesheer im Jahr 2013 bei der Garde in Wien meinen Gründerdienst abgeleistet, bin dann, weil es mir tatsächlich so gefallen hat, in die Miliz übergetreten und bin seither jetzt seit 13 Jahren milizsoldat. Ja schön für dich. Ich habe damals 2012 oder 2011, ich weiß es gar nicht mehr genau, jedenfalls damals bin ich hergegangen, habe nach meiner Stellung entschieden, ich werde

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definitiv nicht zum Bundesheer gehen und habe mich für den Zivildienst entschieden und für das Rote Kreuz, habe dort den Rettungssanitäter gemacht und war dann im Anschluss noch freiwillig im Land Salzburg bei der. Bei der Rettung tätig eine wahnsinnig sinnvolle Tätigkeit aus meiner Sicht, die mir persönlich in meiner Entwicklung viel gebracht hat. Also ich habe beim Bundesheer den LKW Schein gemacht und das hat mir auch in meiner persönlichen Entwicklung ganz viel weitergeholfen, weil wie

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wir zwar schon gesprochen haben, aber unsere Zuhörerinnen und Zuhörer erst hören werden müssen. Du kommst aus der Stadt, ich komme vom Land und am Land ist es wichtig, dass man auf Traktor fahren kann. Mhm Spaß. Vor allen Ende vor allem du. Vor allem bei dir ist das. Ernst, ich erinnerung hier von Traktor gesessen, tatsächlich, aber ich könnte ihn, ich dürfte ihn fahren tatuliere warum sprechen wir darüber nicht, weil Traktoren so geil sind das auch diese Sonderfolge wird auch irgendwann einmal kommen über Traktoren, aber die. Wert eine eine eine Wehrdienstkommission aus dem Innenminister, aus dem Verteidigungsministerium oder aus dem Bundesheer heraus hat eine Verlängerung des

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Grundwehrdienstes empfohlen. Auf Basis der erhöhten Risiko und Gefahrenlage auf der ganzen Welt. Die haben dann 3 Systeme oder 3 mögliche Verlängerungsoptionen vorgestellt. Und im Sommerministerrat Ende Juli hat sich unsere Bundesregierung auf eine Version geeinigt. Nico, die Verlängerung sagt, der Zivildienst wird nicht verlängert und das Bundesheer, also der Grundwehrdienst, bleibt bei 6 Monaten.

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Es wird aber 3 Monate. Also ich nehme an 90 Tage an Freiwilligen beziehungsweise verpflichtenden Waffenübungen nachzuholen sein nach dem Abrüsten, tja. OK, also das war der kleinstmögliche Kompromiss hinab der Koalition. Vermutlich, wo ich mir jetzt nicht ganz sicher bin, wieso das so ist. Die Ministerin Bauer, die ja für den für den Zivilen zuständig ist. Hat bereits medienwirksam gesagt, dass diese Verlängerung des Zivildienstes ja auch bald kommen wird. Was damit jetzt gemeint ist?

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So genau habe ich die Schlagzeile tatsächlich jetzt nicht verfolgt, aber ich gehe davon aus, das ist nämlich der Mechanismus. Es gibt ja gewisse Rekrutierungszahlen beziehungsweise Zahlen den Grundwertdienern, die hier aktiviert werden sollen jedes Jahr und wenn diese nicht erreicht werden, dann müsste sozusagen um den grundwertdienst Revers attraktiver zu machen, der Zivildienst auch verlängert werden. Also aktuell hattest du es ja so, dass der Grundwertdienst 6 Monate lang war und der Zivildienst paar Monate lang und dann war das eine zumindest 3 Monate kürzer.

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Ausgewählte Fundstelle · ca. 4:42

Und wenn du jetzt eben diese Milizübungstage noch dranhängst ich glaube ich hoffe es sind milizübungstage, also bevor er raffenübungen wahrscheinlich wenn du diese noch dranhängst bist du ja auf 9 Monaten und 9 Monaten und ich frage mich jetzt. Was Frage ist daraus über das Bild des Bundesheeres in der Bevölkerung, wenn man sagt, man muss den Zivildienst unattraktiver machen, dass man überhaupt die Leute zum Militär bringt. Na ja, ich habe eine andere Frage. Das sollte einen Sinn haben, dass man jetzt da mehr zeitübungen hat, sind unsere Grundwehrdiener dann besser auf

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die Bedrohungen unserer Zeit auf vorbereitet? Schau. Der Grundwertdienst war ursprünglich 9 Monate lang, wurde dann verkürzt auf diese 6 Monate. Ich selber habe ja meine 6 Monate grundwertdienst abgeleistet, ich kann über die, ich kann halt über die Wehrfähigkeit relativ wenig Aussagen, nachdem ich eben in meinem meine Grundwertdienst in einer Funktion eben als Kraftfahrer abgeleistet habe. Was bei mir damals das Ausschlaggehende war.

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Ich war traurig darüber. Ja, ich wär gern bei der kämpfenden Gruppe gewesen, ich hätt gern meine Ausbildungen. Wie hast du nicht bei der kämpfenden Gruppe? Ja, weil ich als Kraftfahrer eingeteilt worden bin. Und dann kommt sie in die Fahrschule. Und wie gesagt, also jetzt rückblickend betrachtet eh geil, weil damals hätte der 3500€ gekostet, der LKW schein, das ist das, was du in diesen 6 Monaten grundverdienst. Also das ist mehr, verdiene das, es waren damals nämlich. 300 also erst Doppel R 300€ haben wir gekriegt damals. Ja, das ist schon tatsächlich ein Mehrwert dann. Ja, ja, insofern darüber war ich eh froh.

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Ich war aber traurig, dass ich das eben nicht machen konnte, ich habe es dann nachgeholt in der Miliz und also schau was, was habe ich gelernt, ich war, ich war, das ist Ausbildung kern so 4 Wochen und habe einmal grundsätzlich gelernt wie funktioniert die Waffe, wo ist das, welches Ende hält man auf den Feind und welches. Welches hält man in der Hand und ab und zu gab es dann noch neben der neben der Funktion Waffen, also Ausbildung im Waffen und Schießdienst, aber de facto Kampffähigkeit und diese Dinge habe ich dann erst in der in der

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Miliz tatsächlich wirklich gelernt. Ich kann dir sagen, ich war im Assistenzeinsatz 2018 im Nordburgenland als Miliz teil. Mit einer mit einer Kompanie mit Grundverdienern. Und das war, glaube ich, deren letzten. Also das war, glaube ich, die zweite Hälfte, deren Grundverdienstes, die haben dann noch nach Ende des Einsatzes, glaube ich, 2 Wochen gehabt zum Abrüsten und also. Aber.

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Es es war gut also. Die die die, das war, das war eben ein Assistenzeinsatz, und wir haben den gemeinsam gemacht mit der Polizei, und es galt eben diese Grenz, also es galt zum einen, den Grenzstreifen zu patrouillieren, das hat das Bundesheer allein gemacht, und dann galt es, Grenzposten zu besetzen, und die Polizisten haben darauf bestanden, dass bei ihnen am Posten nicht ein Bundes, also nicht ein Grundwehrdiener sitzt, sondern einer von den Milizteilen, und ich sage mal, das hat einen Grund. Weil der hätte jetzt der der Milizsoldat weiß eher, wie er mit der Pistole, die er da hat, im Ernstfall umgeht.

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Als der Grund der Diener. Ja, sehe ich. Also euer Zweck geschätzt. Nur dieser Assistenzeinsatz war damals so das Flüchtlingsaufkommen genau OK, das ist super. Die Pistolen haben wir übrigens nicht für die Flüchtlinge gebraucht, sondern. Im im Nordburgenland haben gerne so so Bulgarenbanden die Automatencasinos ausgenommen und sind dann über irgendwelche dieser Grenzstraßen Richtung Ungarn und dann? Ich möchte, ich möchte die Debatte nur jetzt kurz mal auf was anderes lenken, weil ich muss ehrlich sagen, diese Debatte erinnert mich zu sehr an die Österreich mediale Debatte,

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nämlich wir reden ein bisschen drüber, dass wir unseren Zivildienst Zivildienst beziehungsweise. Here Heeresdienst länger machen und wenig darüber, wie die Realität in der Welt eigentlich ausschaut, weil die Realität in der Welt ist jetzt nicht, dass ein paar Karaten durch die gegen Rennen und uns bedrohen, sondern dass Drohnenschwärme durch die Gegend fliegen und sich auf ihre Targets mit KI gesteuert niederstürzen können. Ich glaube nicht, dass der Zivildiener oder der Grundwertdiener oder sonst irgendwer darauf vorbereitet ist. Also. Dass der Panzerkampf im Machfeld

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in einem Szenario Dritter Weltkrieg oder so nicht stattfinden wird, das ist klar. Und ja, also ich hoffe, dass unser, dass unser Bundesheer da mit den mit den mit der Innovation mitgeht, also, aber ich gewusst schon mal, mich lass mich etwas, das dazu bin ich aktuell zu weit weg von dem, was im Grundwehrdienst gemacht wird, ich weiß, ich, ich will jetzt nicht davon ausgehen, dass es. Dass wir, dass wir die zitierte Drohnenbataillone oder Kompanien haben, wo Drohnen haben wir nicht drin Vietnam, da hast du recht, dass.

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Wir haben, wir sind also meines Wissens gibt es eine Task Force in der Bundeswehr, die sich da Bundeswehr und Bundeswehr auch, aber die sich darauf vorbereitet, aber de facto. Wenn jetzt theoretisch ein Szenario wäre, und das sind die realistischen Bedrohungsszenarien, jetzt nicht, dass die russische Panzerarmee über uns drüber rennt, sondern dass unsere kritische Infrastruktur Flughäfen oder andere Menschenmengen halt angegriffen werden mit hybrider Kriegsführung, sei es Cyber, sei es. Das heißt Drohnen, dass man Beispiel X 100 Drohnen fliegen auf eine große öffentliche

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Versammlung zu und sind beladen mit Sprengstoff und werden dort in die Luft gesprengt. Das ist ein realistisches Bedrohungsszenario und ich habe ehrlich gesagt nicht das Gefühl, dass das Österreichische Bundesheer darauf vorbereitet ist, uns dagegen zu verteidigen. Ich glaube, da haben wir generell ein größeres Problem. Also wir sehen uns in Österreich ja sehr oft. Geschützt von diesem Nato verband, der Halt um uns herum ist. Lass lass mich den Gedanken zu Ende führen. Ich glaube nämlich auch nicht, dass einer dieser unserer

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Nachbarn in diesem Nato verband in der Lage wäre, diesen von dir besagten Drohnenschwarm abzuwehren. Ich glaube, da reden wir von einer größeren Verteidigungslücke, die in ganz Europa derzeit auffällt und wo ganz Europa schleunigst nachziehen muss. Ja, wir müssen dahingehend aufrüsten. Nur du hast das ja ganz gut beschrieben, dieser Schutzverband um uns herum, der bei dem wir nicht Mitglied sind, sondern als wie ist mein, wie ist ein podcastcast Mal genannter dritt als Drittbettfahrer mit dabei sein.

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Also wir zahlen nicht, genießen aber deren Schutz, weil sie ja die überall um uns herum sind. Wie die Schweiz das auch tut, ja. Nur. Die haben ein bisschen andere Positionierungen geopolitisch als wir, sag ich mal. Die Situation ist halt die, dass wenn es jetzt so weitergeht, und das ist der Fall, dass du, dass die USA in ihre Truppenverbände, ihre Kampffähigkeiten mehr als Europa abziehen, gleichzeitig europäische Streitkräfte

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aufrüsten von Polen über Deutschland über. Frankreich und dann verschiebt sich unsere Abhängigkeit Halt von den verteidigungs Fähigkeiten der USA. Dahingehend und da hast du da etwas schon ganz gut angesprochen, da gibt es etwas, das nennt man Verteidigungslücke, oder? Oder aber Nico, um das jetzt zu unserem Thema Grundwertdienst zurückzuführen. Ja, aber du, wir haben, wir haben diese Verteidigungslücke jetzt identifiziert und du hast vollkommen recht. Wir sind auf so etwas nicht vorbereitet und wir sitzen jetzt gerade im Arbeitskreis zusammen und überlegen, wie wir uns

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darauf vorbereiten können. Aber das Wesentliche, wenn dann der Arbeitskreis fertig getakt hat und er hoffentlich seinen Masterplan geschnürt hat, dann brauchen wir das Personal, das lang genug in der Truppe ist, um diese Fähigkeiten überhaupt erlernen zu können, und ich glaube, dort sind wir bei dem Ansatz, den Grundwertdienst zu verlängern. Ja, wenn dieser Arbeitskreis dann irgendwann mal getagt hat und festgestellt hat, wir brauchen mehr Fähigkeiten, dann hoffe ich, dass dieser Zeitpunkt noch vor dem Zeitpunkt ist, wo dann irgendjemand mal wirklich Drohnen gegen uns.

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Einsetzt. Wer sollte mit das ist. Eine Frage, die wir uns jetzt Stein brauchen. Ja, natürlich hoffen. Natürlich hoffen wir es, aber das ist eine Frage, die stellt sich unabhängig von der Frage des des Grundverdienstes oder das oder ne Erlängerung, das kommt ja das sinnvolle. Mein mein meine Kritik ist jetzt nicht daran, dass man den Grundwehrdienst verlängern. Ich bin für die Verlängerung des Grundwehrdienstes, ich bin. Ich ja auch für ne tatsächliche Verlängerung des Grundwehrdienstes. Also kann man einen Monat der Grundwehrdienst und dann noch 3 Monate Übungen das weiß. Ich ich bin generell dafür, dass wir die Wehrfähigkeit

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verstärken. Ich find nur, wir gehen sehr blauäugig an die ganze Debatte heran, wir verstecken uns hinter unserer Neutralität, die weniger die Wurst ist, also diese, diese, diese ist ein Witz. Und da, da stimme ich dir zu, das ist ein ganz großes Problem und das ist auch das, wo ich ursprünglich hinwollte mit der Aussage, was heißt, wir müssen einen Zivildienst weniger attraktiv machen, dass die Leute lieber zum Bundesheer gehen. Ja, natürlich kann man die, natürlich kann man das Land, in dem wir leben, kritisieren für viele Dinge, für viele Sachen, die versandt worden sind, ja.

14:28

Aber wir sind in einer sehr, sehr, sehr, sehr, sehr privilegierten Lage im Herzen von Europa. In Österreich leben zu dürfen. Ja, wichtig nur die Sicherheitslage verschlechtert sich von Tag zu Tag und wenn ich mir in der in der Zeitung anschaue, was da drinnen steht oder was Politiker sagen und noch mal, ihr unterscheidet ziemlich klar, was das Bundesheer macht, weil die haben die Lage eigentlich schon relativ eindeutig eingeordnet mit den Bedrohungsszenarien, die ich gerade genannt habe, beziehungsweise mit dem, was nötig ist. Und dem, was unsere Politik und unsere Bevölkerung sieht, macht

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und worüber sie sie reden und die das das. Mit der Bevölkerung würde ich jetzt nämlich gerne mein Hühnchen fertig rupfen. Was, was ich sagen möchte, ja wir, wir können kritisieren und wir können unzufrieden sein, weil vieles lauft nicht richtig und lauft nicht gut in Österreich. Wir sind aber immer noch in einem der reichsten Länder in Mitteleuropa und. Dass die Bevölkerung dieses Landes dann nicht bereit ist, quasi diesen Teil des Vertrags zu erfüllen und zu sagen, im Ernstfall bin ich gerne bereit für meine Heimat, für Österreich, dass mir doch sehr viel gibt, auch wenn es weniger

15:42

wird, aber mir doch sehr viel gibt und eines der sichersten Länder dieser Welt, ist für dieses Land auch zu kämpfen, es zu verteidigen, das ist eine freie, es ist eine Sache, die erschließt sich mir einfach nicht, wieso, wieso man sich denkt, gut, ich gehe dann, ich gehe dann lieber ins Altersheim. Wisch, wisch, alten Leuten den Hintern aus und und aber eine Waffe, die greife ich nicht an. Und für meine Heimat kämpfen, das das kommt mir gar nicht in den Sinn. Weil sie nicht verteidigen kann im Ernstfall. Die haben mich also bitte selber, sagen wir mal realistisch, welche Gegner könnten uns angreifen, Russland, wenn die uns angreifen, sind wir tot.

16:19

Das hat mal in der Ukraine auch gesagt, wir und ein bisschen korrupter und ein bisschen noch noch weniger unvorbereitet gewesen auf diesen, auf diesen Angriff damals 2022 und sich dann doch binnen kürzester Zeit in der rum. Also ich gehe da so und. Absolut nicht Felix, Sie waren wesentlich besser vorbereitet als unser Bundesheer zu irgendeinem Zeitpunkt vorbereitet war und eingebunden in Verteidigungsstrukturen. Von denen wir hier als neu angeblich neutrales Land nur träumen können. Sorry, wir sind ein Witz, dieses Heer ist so ein Staat bezeichnet

16:55

und wir sind es aktuell als Fasanstaat von den USA und wir werden es demnächst von Deutschland sein. Und das so zu tun, als wären wir das nicht, ist. Die ist die größte Kunst Österreichs. Wir sind neutral. Was für ein dummer Witz. Gut wir wir, wir treffen ein bisschen ins Pathetische ab. Das. Thema oder das, das lassen wir

17:30

mal, das lassen wir mal so, das lassen wir so drinnen, diese diese Aussage von dir ein bisschen wirken zu lassen, ich glaube das das das das ist ganz gut. Ich meine, wenn wir jetzt also weißt du, ich könnte jetzt anfangen, deine also Gegenpositionen zu diesen, zu diesen fatalen Aussagen zu suchen, und dann können wir uns darüber unterhalten. Das nutzt aber nichts, weil wir waren eben wir waren schon vor 5 Minuten an dem Punkt, wo wir gesagt haben, die Sicherheitslage in Europa ändert sich, also ziehen immer mehr unserer Verteidigungsfähigkeit aus Europa ab und positionieren sie woanders und es entsteht

18:08

eine Verteidigungslücke und die Europäischen. Streitkräfte müssen hier nachziehen und das diesen. Diesen Punkt haben wir jetzt schon als solchen anerkannt, auch ohne diese Aussage. Die Kern die ich glaub das Kernthema mit dem wir uns befassen müssen, ist was was was braucht es und inwiefern ist ein Erlöse ist was was braucht das um auf dieses Szenarien vorbereitet zu sein. Du, ich glaube, die Experten in unserem Bundesheer.

18:46

Es gibt ja absolut viele davon, haben manche die auch, ist medial sehr erfolgreich und sehr, sehr wirksam auftreten, haben die Antworten auf das, was wir brauchen, schon länger die Bereitschaft, diese umzusetzen. In einer sinnvoll in der Bevölkerung und noch der Politik, die diese widerspiegelt, natürlich bis zu einem gewissen Grad gegeben diese ich ich find die Position unserer Bevölkerung ist durchaus

19:22

verständlich, weil sie einfach einer schlichten Tatsache, die man sehr ungern ins Auge blickt, widerspiegelt. Wir können nur begrenzt beeinflussen. Wie unsere Sicherheit garantiert ist? Weil unsere Sicherheit ist zu einem erheblichen Teil an unsere Nachbarn ausgelagert. Und so. Wäre es dann nicht der budgetschonendere Pfad, sozusagen zu sagen, gut, wir lassen jetzt unsere Streitkräfte aus, die auf die gehen alle nach Hause, können ja als oder können

19:57

als Söldner in anderen europäischen Armeen dienen, und wenn dann wer kommt, dann werden wir halt einfach die willkommen heißen. Die neuen Fahnen hießen und. Nein, das habe ich nie gesagt. Aber der Punkt ist einfach nur, die irgendjemand ernst nehmen kann. Damit diese Sicherheit auch weiter Garantie. Raust es schon um der Definition eines Staates zu entsprechen, nicht nur in der Lage, nein, deine zu schützen. Island hat hat keine Armee, Island ist ein ein Staat, der Vatikanstaat ist ein Staat, OK nur OK, die haben. Wir jetzt gerade. Oh ja, du kannst schon hergehen,

20:36

keine Armee haben, sie auslagern, also da, das geht schon. So ist es nicht, aber de facto je. Je weniger darauf. Darauf will ich eigentlich hinaus damit, warum braucht man her, warum ist es wichtig, dass wir wehrfähig sind und dass wir verteidigungsfähigkeiten haben, ja, damit man nicht 100% abhängig von anderen sind, wir werden immer abhängig von anderen, von unseren Nachbarn sein, wir sind in einer Welt, wo wir ein kleiner kleiner Player sind, wo wir weniger als 10. Millionen haben gegen Länder, die Hunderte Millionen haben. Die also Waffen haben sollten wir wie soll ein wir der Neidel beitreten? Ich glaube, Peter von selber

21:19

beantworten sag ich ganz ehrlich, sie wird in Österreich nicht beantwortet werden, sondern sie wird irgendwann in unseren Nachbarn beantwortet werden, in Deutschland spezifisch. Wir, weil die geben, werden vorgeben, wie die Sicherheitspolitik in Europa aussehen wird, wenn die USA nicht mehr da ist. Ja mal kurz sagen nächstens, wenn wenn diese diese unentgeltliche, dieser unentgeltliche Schutz, den wir jetzt genießen, beginnen wir zu kostbar mit der von euch sein. Wie bezahlt man diesen ja, und dann wird man natürlich auch die entsprechend so hinterfragen. Müssen ja, wisst ihr jetzt.

21:55

Ist elasta Belastung und lassen mich danach lassen mich danach abschließen, weil wir das jetzt. Das ist ja, das ist ja wirklich ein ein, ein, ein ein Thema. Ich glaub, ich glaub, das einzige was was noch, also das andere politisch sinnvolle Thema, dass man noch weniger in Österreich diskutieren kann, ist das Thema Atomkraft, aber danach kommt gleich die Nato es. Ist eine Neutralität ja Mhm. Ich wurd zum Thema Neutralität verbunden, aber wir haben es auch geschafft, als neutraler Staat der Europäischen Union beizutreten. Weißt du? Ja, sicher. Das aber. Ich glaub also ich glaub das

22:32

Thema Atomkraft ist noch ideologischer abgelehnt als es als das Thema als das Thema eines Verteidigungsbündnises oder oder als das Thema des Nato Beitritts. Aber ich glaub das ist dann ein close second, weil gerade wenn man, wenn man sich anschaut die die NEOS, die ja doch die ja doch immer recht offen einer. Einer Verteidigungsgruppe. Und kaum sitzen sie in der in der Regierung, wird der Feitenger dafür kritisiert, dass er sich für einen Nato Beitritt Österreichs ausspricht. Ja, er wollte sich halt auch

23:09

damit positionieren. Muss man derer Weise dazu sagen, ja. Aber ja, lass mich das noch abschließend sagen. Ich weiß ich, ich wäre mit dieser Frage tatsächlich auch überfordert. Mhm, weil es doch eben ein sehr großer Schritt ist und man viele österreichische Soldaten damit auch ja auch Teil von von UN Missionen in diesen. Richtig schau, ich will eigentlich nicht Mitglied der Nato sein, aber das ist und ich unterscheide da recht klar zwischen was ich will und was

23:44

irgendwann die sicherheitspolitische Notwendigkeit sein wird. Und irgendwann? Das muss sich einfach mal jeder klar sein. So wie sich die Dinge gerade entwickeln, werden die Nachbarn, die wir haben, nicht mehr akzeptieren, sie sind größer als wir, sie sind unsere mächtigsten Handelspartner und haben viele Einflussmöglichkeiten auf uns und. Dann wird der externe Druck irgendwann groß genug sein, dass wir unsere jetzige Position überdenken müssen. Also entweder wir untertunen die gesamten Alpen und bauen uns so, einbauen uns so ein Mole People reich unter den Bergen, dass wir

24:23

verteidigen können, oder wir werden unser wir werden uns einem Bündnis anschließen müssen. Ja realistischerweise, weil. Ich sag mal so auch Volkreich verteidigen selbstständig wie Israel. Auch die stützen sich de facto massivst auf viel, viel stärkere Verbündete, die sie mit verschiedensten Sachen beliefern. Also. Die. Die Vorstellung, dass wir uns vor der Realität dieser Welt langfristig und vor allem Veränderungen, die damit eigentlich hergehen, dass wir uns da verschließen könnten und dass es ausreichen würde, wir

25:01

wir richten jetzt ein bisschen unsere Bundeswehr her, Bundesheer her. Und im Fall längerer sonst was anderes. Ja ist wichtig und sinnvoll, möchte ich niemals abstreiten. Das Bundesheer hat eine wesentliche Funktion, aber das wird nicht reichen, das das wird auf Dauer nicht reichen. Meine Hoffnung für den heutigen Podcast ist eigentlich gewesen, einen Lobgesang auf meine schönen Zeiten in der österreichischen Miliz zu singen. Eventuell schaffen wir das ein andermal. Ich bin auch gern bereit für das

25:37

Bundesheer, als hier meine hier meine nächste Bewerbung in diesem Podcast ist jetzt tatsächlich und ein bisschen eine andere Richtung gegangen, spannend. Jung, ich danke euch fürs Zuhören. Tschau, wenn dir diese Folge gefallen hat, Folge dem Podcast, Bewerte ihn und teile ihn mit Freunden. Ich freue mich immer über Feedback bis zum nächsten Mal. Tschau.

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